Beglaubigte Übersetzungen

Benötigen Sie Übersetzungen von Dokumenten zur Vornahme bestimmter Amtshandlungen oder für amtliche/offizielle Eingaben bei Behörden und Registern?

Je nach Land, Behörde und Verwendungszweck des übersetzten Dokuments bestehen unterschiedliche Anforderungen.

Wir unterscheiden folgende Kategorien:

  1. Übersetzung mit LT Lawtank‑Firmenstempel (und ggf. rechtsverbindlicher Unterschrift)
  2. Übersetzung mit beglaubigter Unterschrift unter der Sorgfaltserklärung von LT Lawtank oder mit besonderen Formularen
  3. Übersetzung durch einen im Zielhoheitsgebiet/bei der Zielbehörde zugelassenen (sog. beeidigten) Übersetzer
  4. Eidesstattliche Erklärung (engl. Affidavit) des Übersetzers zu seinen Qualifikationen und zur angewandten Sorgfalt
  5. Beurkundete Übersetzungen resp. fremdsprachige Beurkundung

Wir kennen uns mit den je nach Rechtsordnung unterschiedlichen formellen Anforderungen an Übersetzungen für den amtlichen Gebrauch aus.

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der vorgeschriebenen Form. Wir bestimmen gemeinsam mit Ihnen die Vorgehensweise und stellen zusammen mit unseren Partnernotaren, der jeweiligen Staatskanzlei und den weiteren Behörden oder ggf. den beeidigten Übersetzern sicher, dass Sie rechtzeitig über die benötigten Dokumente verfügen.

Kategorien

1. Übersetzung mit LT Lawtank-Firmenstempel

Auf Wunsch versehen wir jeden von LT Lawtank übersetzten Text mit einem LT‑Firmenstempel und (falls erforderlich) Unterschrift.

2. Übersetzung mit beglaubigter Unterschrift

Verwendung in der Schweiz

Mit der notariellen Beglaubigung wird die Unterschrift der für die Sorgfalt haftenden Person / des für die Sorgfalt haftenden Unternehmens und damit die Verbindlichkeit der Sorgfaltserklärung bestätigt.

Verwendung im Ausland

Zielbehörde befindet sich in einem Ratifikationsstaat des Haager Übereinkommens*

1. Der Notar beglaubigt die Echtheit der Unterschrift und damit die Verbindlichkeit der Sorgfaltserklärung.


2. „Apostille“ der kantonalen Staatskanzlei

 

Mit der Apostille bestätigt die Staatskanzlei des Kantons, in welchem der beglaubigende Notar tätig ist, dessen Unterschrift und damit seine Zulassung zur Notariatstätigkeit auf dem Kantonsterritorium.


 

Zielbehörde befindet sich NICHT in einem Ratifikationsstaat des Haager Übereinkommens*

1. Der Notar beglaubigt die Echtheit der Unterschrift und damit die Verbindlichkeit der Sorgfaltserklärung.


2. Überbeglaubigung der kantonalen Staatskanzlei

 

Mit der Überbeglaubigung bestätigt die Staatskanzlei des Kantons, in welchem der beglaubigende Notar tätig ist, dessen Unterschrift und damit seine Zulassung zur Notariatstätigkeit auf dem Kantonsterritorium.


3. Überbeglaubigung durch Bundeskanzlei (für gewisse Staaten nicht notwendig)


4. Überbeglaubigung durch Botschaft / Konsulat


*Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung vom 5. Oktober 1961.

3. Übersetzung durch beeidigten Übersetzer

In Hoheitsgebieten oder bei Behörden, welche ein System mit beeidigten Übersetzern kennen, werden – gelegentlich auch nicht exklusiv – Übersetzungen von Übersetzern akzeptiert, die (aufgrund eines Übersetzungstests oder eines anderweitigen Qualifikationsnachweises) in ein Verzeichnis aufgenommen wurden.

4. Eidesstattliche Erklärung / Affidavit des Übersetzers

Die eidesstattliche Erklärung ist eine verschärfte Form der Sorgfaltserklärung, bei welcher falsche Aussagen mit strafrechtlichen Konsequenzen bedroht sind. Mit der eidesstattlichen Übersetzung bezeugt der Übersetzer vor einem Notar unter Eid die Richtigkeit der Übersetzung (Affidavit).

 

Beliebt ist diese «verschärfte Sorgfaltserklärung» vor allem in Ländern mit angelsächsischer Rechtstradition.

5. Beurkundete Übersetzungen

Eine beurkundete Übersetzung ist eine Beurkundung, die der Notar auf Basis der von LT Lawtank übersetzten Urkunde, inkl. fremdsprachlichem Beurkundungsverbal vornimmt. Diese Lösung kommt nur ausnahmsweise zur Anwendung (bspw. bei Befundsurkunden).